Interreg Maas-Rhein: Projektaufruf
Förderung: Projekte in der Kreislaufwirtschaft und rund um das Einstein-Teleskop
Reichen Sie ab dem 21. September 2026 Ihre grenzüberschreitenden Projekte im Rahmen des Interreg Maas-Rhein Programms (NL-BE-DE) ein, die Innovationen in der Kreislaufwirtschaft oder rund um das Einstein-Teleskop praktisch nutzbar machen.
Förderfähig sind Vorhaben, die Innovationen in der Kreislaufwirtschaft oder rund um das Einstein-Teleskop praxisnah umsetzen.
Projekte Kreislaufwirtschaft
Ein Schwerpunkt des Projektaufrufs ist die Kreislaufwirtschaft. Gesucht werden praktische grenzüberschreitende Projekte, die den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft schneller voranbringen. Gemeint ist eine Wirtschaft, die Materialien und Energie besser und bewusster nutzt.
Dazu gehören zum Beispiel:
- neue Kreislaufprodukte
-
intelligentere Produktionsprozesse
- zirkuläre Geschäftsmodelle
- Wissensaustausch zur Wiederverwendung von Ressourcen
- Materialkreisläufe
- die Rohstoffwende
- zirkuläre oder intelligente Gebäude
Projekte Einstein-Teleskop
Die zweite Priorität steht im Zusammenhang mit der möglichen Ansiedlung des Einstein-Teleskops im Programmgebiet. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die wissenschaftliche Forschung selbst, sondern die Innovationschancen rund um das Teleskop.
Gesucht sind Projekte, die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dabei helfen, sich an der Entwicklung wichtiger Technologien für das Einstein-Teleskop zu beteiligen. Diese Innovationen können auch in anderen Branchen und Anwendungsbereichen neue Möglichkeiten schaffen.
Wer kann einen Projektantrag stellen?
Antragsberechtigt sind sowohl privatwirtschaftliche Organisationen als auch öffentliche Einrichtungen und VoGs, die über die nationalen Grenzen hinweg zusammenarbeiten möchten. Auch kleine und mittlere Unternehmen sind eingeladen, sich an diesem Aufruf und an grenzüberschreitenden Projekten zu beteiligen.
Wie hoch ist die Unterstützung?
Für diesen gezielten Projektaufruf stellt das Programm ein Budget von sieben Millionen Euro an EU-Mitteln zur Verfügung. Diese finanzieren die Projekte zu 60 Prozent. Die restlichen 40 Prozent speisen sich aus Eigenmitteln und/oder regionale Kofinanzierungen.
Nützliche Informationen zum Projektaufruf
- Die Projektdauer ist auf 24 Monate begrenzt.
- Das Projekt endet spätestens am 30. September 2029.
- Das Antrags- und Genehmigungsverfahren ist einstufig. Die Antragsteller reichen direkt den vollständigen Antrag über die elektronische Plattform JEMS ein.
- Der Projektantrag erfolgt in Englisch und in allen drei offiziellen Sprachen der Region (Deutsch, Französisch und Niederländisch).
- Die Frist zur Einreichung der Anträge ist der 16. Dezember 2026. Der Lenkungsausschuss befindet im Februar 2027 über die eingereichten Projektanträge.
Weitere Informationen zum Interreg Maas-Rhein Programm finden Sie auf der Webseite des Interreg Maas-Rhein Programms (siehe unter Mehr zum Thema).
Mehr erfahren?
Sie möchten gerne mehr über die Fördermöglichkeiten im Rahmen von Interreg erfahren? Sie haben eine Projektidee und sind auf der Suche nach Projektpartnern? Sie haben Fragen zur Antragstellung?
Zögern Sie nicht! Kontaktieren Sie die Regionale Antenne in Ostbelgien. Wir beraten Sie gerne persönlich. Im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft stehen Ihnen Céline Marchal und Guillaume Paquay gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.
Interreg ist ein Instrument der Europäischen Regionalpolitik und Synonym für die Europäische territoriale Zusammenarbeit. Die Deutschsprachige Gemeinschaft ist an zwei grenzüberschreitenden Interreg-Programmen beteiligt: Maas-Rhein und Großregion. Das Interreg Maas-Rhein (NL-BE-DE) Förderprogramm wurde am 14. November 2022 durch die EU-Kommission genehmigt. Insgesamt stehen dem Programm rund 125 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Verfügung.