Trinationale Region Eifel-Ostbelgien-Éislek
Erstes Projekt: „Denk mal an Europa“ am Dreiländereck in Ouren
Das Europadenkmal im Dreiländereck Belgien-Deutschland-Luxemburg wird zu einem moderneren, barrierearmen Lern-, Erinnerungs- und Begegnungsort weiterentwickelt. Insgesamt werden hierfür fast 230.000€ europäische Gelder zur Verfügung gestellt.
Der Lenkungsausschuss am 5. Mai 2026 genehmigte das erste Projekt innerhalb des funktionalen Raums Eifel-Ostbelgien-Eislek. Das Projekt „Denk mal an Europa“ startete am 1. Juni 2026 und läuft bis zum 31. Mai 2028. Es hat zum Ziel, das Europadenkmal im Dreiländereck Belgien-Deutschland-Luxemburg zu einem moderneren, barrierearmen Lern-, Erinnerungs- und Begegnungsort weiterzuentwickeln. Für alle Besucher, für die Bevölkerung, Schulen, Jugendgruppen und den Tourismus im Grenzraum Eifel-Ardennen sollen neue Informations- und Aufenthaltsangebote entstehen.
Die Schwerpunkte
Das Projekt umfasst folgende Schwerpunkte:
- Inwertsetzung und Modernisierung der baulichen und landschaftlichen Infrastruktur: Verbesserung von Wegeführung, Beschilderung, Aufenthaltsbereichen und Informationselementen
- Vermittlung der europäischen Dimension: das Europadenkmal als Lern-, Begegnungs- und Erlebnisort für Europa
- Nachhaltigkeit: langfristige Einbindung in Gemeinde-, Tourismus- und Bildungsstrukturen
Was das bringt:
Die wichtigsten Ergebnisse werden sein:
- modernisiertes Europadenkmal,
- neue Informationssysteme,
- umsetzbare pädagogische Formate,
- ein verstetigtes Netzwerk zwischen Gemeinden, Schulen und Tourismuspartnern
- eine deutliche Steigerung der Besucher- und Nutzerzahlen
Und für wen?
Angesprochen werden Schulen, Jugendliche, lokale Bevölkerung, Touristen, Gemeinden und regionale Akteure.
Die Partner
Als federführender Partner wird der Groupement Européen des Ardennes et de l'Eifel (EVEA) das Projekt koordinieren.
Die Gemeinde Burg-Reuland übernimmt als strategischer Partner die territoriale Verankerung des Projekts auf ostbelgischer Seite. Sie begleitet Genehmigungs- und Abstimmungsverfahren und unterstützt die Umsetzung von Investitionen (z. B. Beschilderung, Aufwertung von Standorten, landschaftspflegerische Maßnahmen).
Das Budget
Das Gesamtbudget des Projekts beläuft sich auf 382.880€ (wovon 229.728 € EU-Mittel). Neben der beantragten EU-Förderung in Höhe von 60% der Projektkosten wurde auch eine Kofinanzierung der Verbandsgemeinde Arzfeld, der Gemeinde Burg-Reuland und der Gemeinde Clervaux in Höhe von insgesamt 33.000 € zugesichert.
Was ist der funktionale Raum Eifel-Ostbelgien-Eislek?
Die trinationale Region ist als funktionaler Raum im Interreg-Programm Großregion anerkannt. Die Stichpunkte:
- rund 155.000 Einwohner
- 16 Gemeinden (9 aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft, 4 luxemburgische Gemeinden,
- 3 rheinland-pfälzische Verbandsgemeinden)
- auf einer Fläche von 2.300 km².
In der Förderperiode 2021-2027 stehen bis zu 4,2 Millionen Euro an europäischen Geldern zur Projektförderung zur Verfügung.